Coaching-Verlauf

15 Tage Namibia
Luxus der Weite und Intensiv-Coaching-Reise

Reisedaten: 28.03. – 11.04.2021 (14 Tage, über Ostern)
Teilnehmer: Minimum 7 bis maximal 12 Gäste

Entscheidungen treffen und Ziele finden: Endlose Stille und Weite, wechselnde Landschaften und Farben. Namibia steckt voller Überraschungen. Wir begeben uns in die absolute Stille einer abgelegenen Halbwüste, fernab jeder Zivilisation. Anstatt Sightseeing und Großwild genießen wir den Ausblick auf schier endlose Horizonte sowie ruhige und milde, sternklare Nächte. Coaching in zwei Gebirgen: im Basis-Camp am Auas-Gebirge nahe Windhuk und in den Hartmann-Bergen im Nordwesten Namibias. Auf dem Hinweg: eine Exkursion an den Atlantik, wo der Sand eine Küstenstadt umschließt und „Die Wüste lebt“. Auf dem Rückweg jeden Tag ein anderes Natur-Camp.

Wir haben sehr exklusive, auf dem Luftweg erreichbare Übernachtungsplätze ausgesucht, ganz in Abgeschiedenheit und mit der Freiheit, bei sich anzukommen. Mit der privat gecharterten Cessna geht es also erst fast tausend Kilometer in die Kunene-Region und dann mit den Safari-Fahrzeugen quer durch das Land zurück.

Der Coaching-Verlauf wird kontextbezogen auf die Gruppe abgestimmt. Die zeitliche Reihenfolge des Coaching-Verlaufs kann und wird von der beispielhaften Gliederung in der nachfolgenden Reisebeschreibung abweichen. Dies ist kein Mangel, sondern ein Merkmal individueller Arbeit. Du kannst Teil dieses Prozesses sein.

Strecke: Windhuk Base Camp – Swakopmund am Atlantik mit Exkursion in die Küstenwüste – Fly-In mit dem Privatflugzeug ins Hartmanntal – Beginn der Safari – Landfahrt zu den Camps an der Marienflussebene – Trockenfluss Hoanib – Ongongo Wasserfall – Twyfelfontein Areal mit Besuch der uralten Felszeichnungen – zurück zum Windhuk Basis-Camp. Tagestemperaturen um die 30 Grad im Schatten, trockene Luft, Nachttemperaturen um die 15 Grad. Wir sind zu Neumond im Land, so dass in der ersten Woche außergewöhnliche Sternbeobachtungen möglich sind. Ein guter Feldstecher ist tagsüber und nachts ratsam.

Coaching-Verlauf im Einzelnen

So. 28. 3. –Tag 1 – Windhuk Base Camp

Eigenverantwortliche Anreise nach Namibia und Landung am internationalen Flughafen „Windhoek Hosea Kutako“ (WDH), außerhalb der Stadt. Transfer, direkt zum Moonraker Adventure Camp, unserem Basis-Camp zwischen Flughafen und Windhuk (keine Stadtrundfahrt). Empfang durch die Reiseleitung, Brunch-Buffet, Einteilung der Hütten und Einchecken, Abgabe des schweren Gepäcks an den Voraus-Fahrer zum Wüsten-Camp, Sicherheitseinweisung und gemeinsames Kennenlernen mit den Teilnehmern. Einzelgespräche nach Bedarf oder Zeit zum Ankommen. Am Abend gemeinsames Lagerfeuer und Grillen bei Neumond mit sternklarem Nachthimmel und spektakulären Blick auf die Milchstraße der südlichen Hemisphäre.

Mo. 29.3. – Tag 2 – Windhuk Basis-Camp

Kleines Frühstück zum Sonnenaufgang und Möglichkeit einer mehrstündigen Wanderung zu einem Aussichtspunkt in den Auas-Bergen. Nach der Rückkehr gemeinsamer Bruch und Workshop zum Thema Erwartungen und Grenzen im Seminarhaus des Basis-Camps. Besprechung des weiteren Coaching-Verlaufs, erste Vertrauensübung. Zusammenpacken des leichten Gepäcks für die Abfahrt am frühen nächsten Morgen und Abgabe der mobilen Endgeräte. Nach dem Abendessen Einführung in grundlegende Meditationstechniken (theoretischer Teil).

Beginn der Kernzeit

Di. 30. 3. – Tag 3 – Swakopmund /Atlantik

Kleines Frühstück zum Sonnenaufgang und 4-5 Stunden Fahrt per Kleinbus nach Swakopmund. Unterwegs gibt es die Möglichkeit für einen Imbiss in Eigenregie. Ankunft im Hotel in Swakopmund und Einchecken. Am frühen Nachmittag Wüstenfahrt zu den „Little Five“, den Bewohnern des ewigen Sandes (Exkursion mit Kleintiersuche und zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Atlantik). Der Abend steht zur freien Verfügung (Abendessen in eigener Verantwortung). Wer möchte, trifft sich vor dem morgigen Fly-In ins „Outback“ an der Hotelbar mit den Coaches auf einen Drink und den wohl letzten Small-Talk für unsere Kernzeit.

Mi. 31. 3. – Tag 4 – Fly-In Hartmanntal

Ein legendäres Frühstück im Delight-Hotel mit Sekt und Austern als Abschied von der Zivilisation. Wir werden zum Buschflieger gefahren. Fly-in mit gecharterter Cessna zum ersten Wüsten-Camp an den Hartmannbergen im Norden Namibias (Link auf das aktuelle Satellitenbild, Flugstrecke ca. 900 km, 2h 45min). Empfang durch die einheimische Reiseleitung an der Piste bei Serra Cafema. Mit der Landung auf der Piste im Hartmanntal treten wir in eine neue Welt ein!

Plötzlich befinden wir uns in der menschenleeren Natur, im von der Zivilisation bisher unerreichten Teil der nördlichen Namibwüste. Unser einsames Zeltcamp ist oberhalb des Hartmanntales errichtet. Die Fahrt von der Landepiste bis auf die Höhe dauert ca. 20 Minuten. Von dort oben schauen wir gemeinsam in das weite und einsame Tal und gehen zum fertig aufgebauten Camp und Abendessen am Lagerfeuer. Absprache des morgigen Coaching-Verlaufs für Einzelgespräche und Kleingruppenarbeit. Bei Neumond sind die Sterne unglaublich klar zu erkennen. Wir verbringen die erste Nacht im Zelt ohne jeglichen Einfluss der Zivilisation.

Do. 01. 4. – Tag 5 – Coaching in the desert

Morgendlicher Aufenthalt im Hartmanntal mit gemeinsamen Frühstück. Beginn der Coaching-Gespräche. Olli, unser einheimischer Führer und Guide führt uns in die Besonderheit der Gegend ein. Wir werden eine Rundfahrt über dem und durch das Hartmanntal unternehmen und fahren auch durch die Dünen des nördlichsten Dünenfeldes Namibias. Dieser Teil der Namib ist nur wenigen elitären Gästen einer Luxuslodge vorbehalten … und uns, auf unserer „Visionssuche“. Es gibt fantastische Fotomöglichkeiten und Raum für stille Momente „in the middle of nowhere“. Später beginnen wir die Vorbereitung auf die schweigende Kernzeit mit Absprachen für die notwendige Kommunikation und den weiteren Coaching-Verlauf. Abendessen am Lagerfeuer und Vertrauensübung mit Feuerpoi unter fachlicher Anleitung.

Zeit der Stille

Fr. 02. 4. – Tag 6 – Schweigen, Tag I

Gemeinsames Frühstück mit wenig Worten. Wir verlassen das Hartmanntal und fahren in der einsamen Küstennamib nach Süden. Über die ehemalige Navigationstonne „Green Drum“ erreichen wir gegen Mittag eine urige Felslandschaft die der Wind im Laufe der Millionen Jahre charakteristisch geformt hat. Wir befinden uns auf der ca. tausend Kilometer langen Landfahrt durch die Wüste Namib, in Richtung Windhuk. Natürlich können unterwegs Fragen und Anmerkungen zur Reise gestellt werden, jedoch sollte unnötiges Reden an den Tagen der Stille unterbleiben. Jeder Teilnehmer hat eine schriftliche Frage dabei, mit der ein persönlicher Bezug zu sich selbst und der landschaftlichen Umgebung herstellt wir. Unser heutiger Übernachtungsplatz ist ein Wildcamp an einem Platz mit herrlicher Rundsicht. Zeit zur Einkehr. Angebot zur geführten Meditation in Kleingruppen oder alleine. Nach dem Abendessen in Stille wird eine schriftliche Aufgabe gegeben, zur Aktivierung bewusster Träume.

Sa. 03. 4. – Tag 7 – Schweigen, Tag II

Gemeinsames Frühstück in Stille. Wir haben uns an die Abläufe gewöhnt und gehen die nächste Coaching-Etappe anstatt im Gespräch, mit einer schriftlichen Aufgabe für jeden Teilnehmer an. Weiter führt eine langsame Fahrt über schlechte Piste nach „Orupembe“, die nördlichste Polizeistation in Namibia. Hier müssen wir unsere Trink- und Waschwasservorräte ergänzen. Anschließend geht es die Küstennamib entlang, in ein Tal mit erdgeschichtlich prähistorischen Lehmablagerungen. Im Tal der sogenannten Lehmschlösser, werden wir unsere Zelte errichten und die urzeitliche Ruhe regelrecht spüren können. Die ersten Teilnehmer rebellieren möglicherweise gegen das beharrliche Schweigen. Wir bemühen uns, die Stille noch etwas auszuhalten. Je nach Coaching-Verlauf werden nötige Einzelgespräche abseits der Gruppe angeboten. Die Nacht wird wieder mit einer Aufgabe eingeleitet und bringt nochmals klarere Träume. Wir haben nur noch einen Tag zum Schweigen.

So. 04. 4. – Tag 8 – Schweigen, Tag III

Nach dem Frühstück gibt es eine weitere schriftliche Aufgabe für den Geist. Wir fahren in den Trockenfluß Hoarusib ein. Plötzlich befinden wir uns in einem schmalen Streifen des Lebens inmitten des lebensfeindlichen Raumes der Wüste Namib. Aber schon nach kurzer Wegstrecke verlassen wir wieder den grünen Lebensstreifen und fahren auf eine Hochebene im „Nichts“ der Küstennamib. In einem Felsenfeld, geschützt vor dem Südwestwind des Atlantiks, errichten wir unser „Meditationslager“. Das heutige Wildcamp bietet auch Raum, um die Stille später am Abend vorsichtig aufzulösen. Es besteht im Coaching-Verlauf die Möglichkeit, intuitives Bogenschießen zu lernen. Wir beginnen auch wieder leise zu sprechen mit einer weiteren Übung zum sicheren Stand im „Kampf des Lebens“. Gemeinsames Abendessen mit leisen Worten oder Lachen. Wir werden sehen, was die Stimmung erfordert oder erlaubt.

Unser Rückweg über Land führt uns zu traumhaft glegenen Orten in Stille.

Integrationsphase

Mo. 05. 4. – Tag 9 – Coaching in the desert

Hallo zum Morgen und gemeinsames Frühstück mit wahrscheinlich etwas veränderter Haltung. Wir bereiten die nächsten Übungen im Coaching-Verlauf gemeinsam vor und arbeiten am Thema Atmung und Energie, um die persönlichen Erfahrungen langsam zu integrieren. Heute geht die Fahrt größtenteils „off road“, also völlig ohne Wege und Pfade durch die Namib. Ziel ist das Steilufer des Trockenflusses Hoanib, direkt an der Grenzbake zur Skelettküstenpark gelegen. Weitere Coaching-Einheiten einzeln oder in Kleingruppen nach Bedarf. Unser Übernachtungsplatz liegt direkt an der Grenzbake zum Skelettküstenpark. Unser Führer und Ober-Buschmann Olli hat einige Geschichten zu der unwirtlichen Gegend zu erzählen.

Di. 06. 4. – Tag 10 – Coaching in the desert

Nach dem gemeinsamen Frühstück und einer robusten Mentalübung am Rand der Wüste. Dann öffnen wir uns für die Tierwelt der Namib-Wüste. Im Hoarusib ziehen sehr häufig die berühmten Wüstenelefanten entlang. Aber auch Giraffen, Antilopen und Paviane leben in diesem schmalen Lebensraum. Nachmittags erreichen wir einen Campingplatz am Ongongo Wasserfall. Unterhalb des kleinen Falles gibt es einen Naturpool mit glasklarem Wasser, …eine herrliche Erfrischung für Körper und …Seele! Wir verbringen den Tag entspannt und mit Einzelgesprächen bis zum Abendessen. Auf Wunsch kann im Coaching-Verlauf die Feuer-Übung vertieft werden, um Selbstvertrauen und die eigene Grenzerfahrung zu stärken.

Mi. 07. 4. – Tag 11 – Coaching in the desert

Nach dem Frühstück gibt es die Möglichkeit, Einzelaufgaben zu erhalten oder eigene Aufgaben aus dem vorangegangen Coaching-Verlauf zu vertiefen. Inzwischen hat sich herausgestellt, wer mehr Einzelgespräche, wer gezielte Fragen zur Selbstreflexion und wer in eigener Regie in Einklang mit der Natur an seinen Themen arbeitet. Wir richten uns hierbei nach Dir. Die Reduktion auf sich selbst und die Natur bringt inzwischen auch bereits als erkannt geglaubte Schritte wieder in heilsame Zweifel. Über gute und schnell befahrbare Sandpiste führt die Reise nach Süden.

In der Nähe der berühmten Felsgravuren von Twyfelfontein werden wir letztmalig in der einsamen Wildnis übernachten. Ein kleiner Hügel dient uns als Platz zu verschiedenen Meditationen vor und nach einem obligatorischen „Sundowner“, dem namibischen Sonnenuntergangs-Drink auf einer kleinen Anhöhe. Am Abend machen wir eine geführte Traumreise mit sanfter Musik (Teilnahme freiwillig), um nicht in Small-Talk am Lagerfeuer zu verfallen. Diese Form der Integration ist in der Lernpsychologie als „Lernkonzert“ bekannt. Das Ziel sind wieder klare Träume, die dem Menschen schon immer als Wegweiser dienen.

Die Kernzeit endet

Do. 08. 4. – Tag 12 – Rückfahrt zum Basis-Camp

Gemeinsames Frühstück, Kurze Einzelgespräche nach Bedarf und letzte Etappe mit Rückfahrt nach Windhuk, zum Basis-Camp. Die Exkursion in die Seele und die Abgeschiedenheit der nördlichen Namib gehen zu Ende.  Auf individuellen Wunsch kann morgens noch eine spontane Besichtigungstour zu den Felgravuren bei Twyfelfontein stattfinden. Anschließend sind wir via Khorixas, Outjo, Otjiwarongo, Okahandja und Windhuk zum Moonraker Basis-Camp unterwegs (Ankunft und Einchecken evtl. erst nach Sonnenuntergang). Ende der Kernzeit und Rückgabe der Handys. Wir schlafen wieder in festen Unterkünften und nutzen sicher ausgiebig die Duschen. Anschließend Abendessen und Zusammenkommen am Lagerfeuer.

Fr. 09. 4. – Tag 13 – Coaching im Basiscamp

Gemeinsames Frühstück, anschließend noch einmal intuitives Bogenschießen zur Integration der eigenen Erfahrung und um sich zu fokussieren. Weitere Achtsamkeitsübungen und Atemübungen mit Verankerung der positiven Erinnerungen aus den letzten Tagen. Je nach Coaching-Verlauf auch Raum für persönlichen Rückzug oder Zeit, um eine neue Geschichte in Märchenform über das eigene Thema zu schreiben (freiwillig). Brunch und Abendessen zeitlich dazwischen. Gemeinsamer Abend am Lagerfeuer mit neuen Geschichten von den Teilnehmern.

Sa. 10. 4. – Tag 14 – Coaching im Basiscamp

Gemeinsames Frühstück, Zeit für Meditation und Stille sowie Einzelgespräche. Danach Brunch und große Abschlussrunde im Seminarhaus. Festlegen der persönlichen Ziele und je nach Wunsch, offenes oder verdecktes Feedback zur eigenen Erfahrung. Wie weit konntest Du bereits eine Integration der neuen Haltung etablieren? Hast Du Dein Ziel gefunden oder hast Du Deine leise innere Stimme zu Deiner Entscheidung deutlicher vernommen? Wir nutzen diesen Tag nochals zur Besinnung. Was war hilfreich, was werden Deine neuen Werkzeuge für die Zukunft sein? Was können auch wir vom Team besser machen, was sollten wir im Coaching-Verlauf unbedingt beibehalten? Letztes gemeinsames Abendessen am Lagerfeuer und Vorbereitung für die Abreise in Eigenregie.

So. 11. 4. – Tag 15 – Ende vom Coaching-Verlauf und Rückflug nach Europa

Je nach Abflugzeit, Frühstück oder Lunch-Paket. Wer bis zum Abend bleibt, weil sein Rückflug erst spät stattfindet, kann noch im Camp bleiben. Die Coaches stehen noch den ganzen Tag zur Verfügung. Verabschiedung und Transfer vom Basiscamp zum Flughafen. Wir wünschen gute Heimreise und einen klaren neuen Abschnitt im eigenen Leben.